Wenn der der Sommer seinen Höhepunkt überschritten hat und die Felder sich goldgelb im warmen Wind wiegen, kündigt sich ein ganz besonderer Moment im Jahreskreis an: Lammas, auch bekannt als Lughnasadh, das erste Erntefest (gefolgt von Mabon und Samhain). Es ist ein Fest des Übergangs – vom Hochsommer in den Spätsommer, vom Wachstum zum Ernten, vom Außen zum Innen. Ein idealer Zeitpunkt, um mit dem alten Ritual des Räucherns innezuhalten und dem Wandel Raum zu geben.
In unserer modernen Welt, die oft von Hektik und Entfremdung von der Natur geprägt ist, gewinnen alte Bräuche und Rituale zunehmend an Bedeutung. Besonders die sogenannten Jahreskreisfeste erfreuen sich wachsender Beliebtheit – nicht nur in spirituellen oder naturreligiösen Kreisen, sondern auch unter Menschen, die sich nach mehr Verbindung zur Natur und sich selbst sehnen.