In unserer modernen Welt, die oft von Hektik und Entfremdung von der Natur geprägt ist, gewinnen alte Bräuche und Rituale zunehmend an Bedeutung. Besonders die sogenannten Jahreskreisfeste erfreuen sich wachsender Beliebtheit – nicht nur in spirituellen oder naturreligiösen Kreisen, sondern auch unter Menschen, die sich nach mehr Verbindung zur Natur und sich selbst sehnen.
Beltane, das Jahreskreisfest im Frühling, ist ein traditionelles keltisches Fest, das in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert wird. Es markiert den Übergang vom Frühling zum Sommer und steht symbolisch für Fruchtbarkeit, Neubeginn und die Rückkehr der Lebenskraft in der Natur.
Das Lichterfest Imbolc (auch "Imbolg") ist eines der vier Mondfeste im keltischen Jahreskreis. Imbolc, auch "Lichtmess" oder "Kerzenfest" genannt, wird um den 1. bis 2. Februar auf halbem Weg zwischen Wintersonnwende (21. Dezember) und dem Frühlingsbeginn gefeiert.
Das keltische Ahnenfest Samhain - auch Hexenneujahr genannt - ist das erste von vier Festen im irisch-keltischen Jahreskreis. Samhain wird in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert und läutet nach dem Glauben der Kelten das neue Jahr ein.